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  Hier können Sie etwas über den Beruf des Dachdeckers erfahren

 

Dachdecker ist ein Ausbildungsberuf- wir bilden natürlich auch aus. Die Ausbildung dauert drei Jahre, im zweiten und dritten Lehrjahr gehen die Azubis nach Eslohe im Sauerland auf die Lorenz Burmann Schule, das ist eine Berufschule nur für Dachdecker. Dadurch ist eine fachliche Grundlage für einen guten Handwerker sichergestellt. In einem kleinen Handwerksbetrieb wird der Azubi innerhalb der drei Ausbildungsjahre alle erforderlichen Fertigkeiten erlernen um ein Dach einzudecken.

Ein guter Dachdecker wird er im laufe der Jahre, Berufserfahrung ist wichtig, insbesondere beim Dachdecker. Schon die Vielfalt der zu verarbeitenden Materialien zeigt wie abwechslungsreich der Dachdeckerberuf ist:

Holz, Beton, Ziegel, Bitumen, Kunststoff, Alu, Zink, Kupfer, Blei, Stahl, Erde und Pflanzen, alle diese Sachen wollen be- und verarbeitet werden, dazu kommen die vielfältigsten Groß- und Kleingeräte angefangen vom Hammer über Bohr und Schneidmaschienen bis zum Radlader und Kran.

 

Das bedeutet, einerseits hat der Dachdeckergeselle die Möglichkeit sich auf bestimmte Fachbereiche  zu spezialisieren und dort der absolute Experte zu werden, vorzugsweise im größeren Betrieb. Oder ein Allroundhandwerker mit umfangreichen Fertigkeiten zu werden, das ist dann sehr abwechslungsreich, im Kleinbetrieb und wird nie langweilig.

Mit einer Ausbildung zum Dachdeckergesellen kann er nach einiger Berufserfahrung Vorarbeiter oder Dachdeckermeister werden. Fachleute werden in der Industrie als Fachberater gesucht, sind häufig im Außendienst oder als Verkäufer bei Baustoffhändlern tätig. Das ist natürlich nicht unser Ziel, aber die Möglichkeit besteht. Insgesamt hat ein engagierter Dachdeckergeselle sehr gute Zukunftsaussichten.

Die Vorteile sind auch gleichzeitig Nachteile im Beruf.
Ständig wechselnde Baustellen sind abwechselungsreich, bedeuten aber auch immer wieder neue Herausforderungen.
Die Arbeit im Freien ist schön, aber bei Regen oder Kälte dann doch nicht.
Körperliche harte Arbeit ist anstrengend, aber macht auch immer wieder Spaß.
Die vielen verschiedenen Materialien und Geräte erfordern immer wieder neue Arbeitsweisen und dadurch ständige Weiterbildung.
Der Umgang mit Kunden besonders bei Reparaturarbeiten ist interessant, es gibt aber auch gelegentlich Ärger.
Die Arbeit muß sorgfältig ausgeführt werden, aber trotzdem schnell und preisgünstig.

Weitere Infos über den Beruf Dachdecker

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