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Geschichten die das Leben schrieb...
- Der Zeltling
- Zurücklehnen, und für alltägliche Dinge Zeit nehmen
- Erkenntnisse der Wisscnschaft - Kugelblitz
Der gemeine Zeltling
Der Zeltling, vulgo Gartenpavillon, ist in der ersten Hälfte der neunziger Jahre aufgetaucht und hat sich seitdem unaufhaltsam über die deutsche Landschaft verbreitet. Biologisch gesehen handelt
es sich um eine Kreuzung aus Sonnenschirm und herkömmlichem Zelt . In seiner Normalform ist er nach allen Seiten offen und trägt ein spitzes Dach. Er besteht aus einem Stahlrohrgerüst und
beschichtetem Stoff, der für UV-Strahlen undurchlässig ist. Er vermehrt sich nach den bisherigen Ergebnissen der Forschung auf ungeschlechtliche Art. Der Z. ist insbesondere in
Kleingärten, auf Campingplätzen, vor Imbißstuben und Cafés, bei Sport-, Volks-, und Pfarrfesten verbreitet. Aber auch auf Gartenempfängen der Oberschicht ist er schon beobachtet worden. Der
Nutzwert für den Menschen besteht vor allem darin, daß er unter ihm Schutz vor Regen und Sonne Findet. Insofern könnte man von einer Fortsetzung der Wohnung mit anderen Mitteln reden. Seine
Blütezeit liegt im Sommer und Herbst, im Winter verschwindet er in der Regel. Es gibt den gemeinen Zeltling und den durch Evolution weiterentwickelten Z.. Der gemeine Z. mißt drei mal drei
Meter, ist weiß und hat einen einfachen glatten Dachabschluß. Der weiter entwickelte Z. ist manchmal so groß, daß man einen Zirkus darin unterbringen könnte. Auch haben sich sechseckige
Formen herausgebildet, und an die Stelle des Weiß treten zuweilen farbige Streifen. Weiterhin sind Seitenteile und wellenförmige Dachabschlüsse möglich. In diesen Formen ähneln Z. römischen
Feldherrenzelten und dienen als überdimensionaler Ersatz für Gartenzwerge. Wissenschaftler sagen voraus, daß der Z. Ende des Jahrhunderts mindestens die Hälfte der deutschen Bodenfläche
bedecken wird.
Zurücklehnen, und für alltägliche Dinge Zeit nehmen
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Erkenntnisse der Wissenschaft
Im Januar 1994 wurde in Neuruppin (Brandenburg/Ostprignitz) ein Kugelblitz beobachtet. Die Sensation an dieser Sache ist, dass es bis
heute Wissenschaftler gibt, die die Existenz von Kugelblitzen abstreiten. Jedoch darf man nie vergessen, dass "Wissenschaftler" - so
lehrt uns die Geschichte - schon viel abgestritten haben. So galt als gesichert, dass die Erde eine Scheibe ist, dass sich die
Sonne um die Erde dreht oder dass der Mensch niemals fliegen wird, da der menschliche Körper eine Geschwindigkeit von
mehr als 30 km/h nicht überleben kann. Wie gesagt, das waren "gesicherte" Erkenntnisse der Wissenschaft. Deshalb sollte
man sich nicht treu ergeben dazu hinreissen lassen zu behaupten, es gäbe keine Kugelblitze, da irgendwelche Wissenschaftler zu ihrer
PERSÖNLICHEN Schlussfolgerung ge- kommen sind, dass es nun einmal keine Kugelblitze gibt. Nun wurde in Neuruppin jedoch nicht
nur von Laien, sondern auch von erfahrenen und ausgebildeten Wetterbeobachtern eine solche Erscheinung gesichtet. Damals Leiter der
Wetterstation Neuruppin, jetzt Mitarbeiter bei der Firma METEOFAX Herr Donald Bäcker schrieb dazu den folgenden Bericht.
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